IMP Dämmschichtdesinfektion

 

Professionelle Sanierung in Hohlräumen
Das IMP-System ist als Konsequenz auf die Anforderungen moderner Baustoffe und Bauverfahren entwickelt worden, um perfekte Behandlung bei Befall von Hohlräumen perfekt zu ermöglichen.

Die Anforderung
Die häufigsten Hohlräume in modernen Bauten bestehen in Form von Vorwandinstallationen und in Form großflächiger Dämmschichten. In älteren Bauten und z.T. in Fertigbauten ergänzt sich dieses Spektrum um Hohlräume zwischen Balkenlagen und Hohlraumisolierungen. Eine zuverlässige Behandlung war bisher kaum möglich, da Dosierverfahren wie z.B. Foggermethode generell nur drucklos erreichbare Bereiche benetzen können. Gänzlich unerreichbar bleiben Hohlräume in Dämmschichten, insbesondere bei Leitungswasserschäden. Zusätze im Luftstrom bei der Dämmschichttrocknung erreichen nur den Bereich, der durch den Luftstrom erreicht wird. Nach Nivellierung der Trocknung (Ausgleich übertrocknete und nasse Bereiche) steigt hier die KBE-Zahl ins Unermessliche, da trotz angeblicher Behandlung große Bereiche nicht erreicht werden konnten und die Abschlussmessung, insbesondere ca. 3-6 Monate nach Abschluss der Arbeiten, für das ausführende Unternehmen zum Desaster wird. Zur Lösung dieser Probleme wurde das IMP-System entwickelt.

Funktionsprinzip
Das IMP-System basiert im wesentlichen auf dem Aerosolprinzip von Spraydosen und deren (mittlerweile umweltneutralen) Treibmitteln. Durch den vergleichsweise starken Expansionsdrang der Aerosoltreibmittel wird extrem starke Vernebelung in Hohlräumen erzeugt, welche durch Austritt großer Mengen Luftdruckwellen in Hohlräumen erzeugt und so für Benetzung mit dem mitgeführten Wirkstoff bis in den letzten Winkel sorgt. Diese Expansionswirkung nützt bei dichten Dämmschichten, welche vielleicht sogar noch durchnäßt sind (bei Leitungswasserschaden) jedoch kaum, denn ähnlich dem starken Druck von Seitenkanalverdichtern, gehts hier einfach nicht durch. Hier wird das Aerosolprinzip des wässrigen Schaums eingesetzt. Die druckfeste Installation der Schaumdosen ermöglicht es, den Wirkstoff mit einem Druck von etwa 1,5 - 5,0 bar über Schaum in Dämmschichten zu drücken. Hierbei quillt der Schaum mit dem Wirkstoff bis in die letzte Ritze und kann sogar stehendes Wasser kurzzeitig verdrängen. Dennoch reicht (im Gegensatz zu PU-Schaum) die Kraft nicht aus, Schäden zu bewirken, da bei hohem Materialdruck die feinen Blasen einfach zerplatzen. Erkennbar wird dieser Effekt, wenn Sie einmal Rasierschaum in der Hand zerdrücken. So einfach und zugleich genial funktioniert das IMP-System.

Einsatz zur Dämmschichtbehandlung
Für die Dämmschichtbehandlung wird der IMP-Bodenadapter mit PROTECT 5 Schaum eingesetzt und hierbei pro Kartusche maximal etwa 4 m2 Fläche (je nach Dämmschicht) zuverlässig benetzt.

Einsatz zur Hohlraumbehandlung
Für die Behandlung von Hohlräumen wird der IMP-Wandadapter mit PROTECT 6 Aerosol eingesetzt und hierbei pro Kartusche die Flächen von Hohlraum von etwa 0,5 - 1,0 m3 Größe erreicht. Sehen Sie hierzu nebenstehendes Lieferprogramm. Die genaue Anwendungstechnik wird in den Systemschulungen praktisch erklärt und eingehend geübt. Beachten Sie in jedem Falle die Sicherheitsanweisungen für dieses System.